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Playful havanese puppy dog chasing a pink ball in the grass

HundeFAIRstand-Kurs

Thema 'Impulskontrolle'

Infos zum HundeFAIRstand-Kurs 'Impulskontrolle'

Lerne die Persönlichkeit Deines Hunde noch besser kennen und erweitere Deinen HundeFAIRstand!

Wie sieht es bei Deinem Hund mit der Impulskontrolle aus?

Kann er sich nicht bremsen?

Oder könnte er, will es aber nicht, weil er nicht wüsste wieso?

Oder kann er es und hat auch entschieden, es zu tun?

In fünf wöchentlich aufeinander folgenden Kursstunden werden wir in unterschiedlichsten Situationen testen, beobachten und nach einer Punkteskala bewerten, wie sich die Hunde in den gestellten Situationen verhalten und wie es mit ihrer Impulskontrolle aussieht.

Was ist denn eigentlich die Impulskontrolle?

Impulse sind Ideen, unüberlegte Reaktionen auf Reize, die entweder automatisiert ausgeführt werden oder durchdacht und gebremst werden können. Je nachdem, wie gut ausgeprägt die Impulskontrolle ist, geschieht dieses Abwägen mehr oder weniger bewusst und bei einer sehr guten Kontrolle in so kurzer Zeit, dass man kaum noch ein Zucken als Reaktion sieht. Bei einer schlechten Impulskontrolle wird dem Reiz erst kurz nachgegangen und dann erst gestoppt, oder sogar völlig ungebremst komplett nachgegangen.

Impulsives Handeln ist wichtig, denn sonst müsste der Hund über jeden Schritt, jede klitzekleine körperliche Tätigkeit bewusst nachdenken, die Konsequenzen abwägen und sich bewusst dafür oder dagegen entscheiden.

Impulskontrolle ist der Filter, der eine gute Idee von einer schlechten trennt und den Hund abhält etwas zu tun, was unangenehme Folgen für ihn hätte oder ihn in Gefahr bringt. Es ist eine Basisfähigkeit.

Wird sie nicht ausreichend während der Hirnreifung und danach genutzt, dann hakt diese Bremse im Gehirn und der Hund handelt erst, bevor er denkt. Das bezieht sich dann auf alle Reaktionen, egal durch welches Gefühl oder Bedürfnis sie ausgelöst werden:

Ein impulsiver Hund bellt eher oder macht sonstige Geräusche, bewegt sich viel, ohne zu wissen, wohin er überhaupt will, beißt schneller zu, weil ihm in der Wut etwas „durchrutscht“, rennt zu etwas hin, rennt ungebremst auf andere Hunde zu, springt hoch, zerkratzt Türen und Hosen, frisst alles, was er findet direkt auf oder kommt ständig in Streit mit anderen Hunden.

Auch Schreck- und Angstreaktionen und ungehemmtes Jagdverhalten haben etwas mit mangelnder Impulskontrolle zu tun. Jede kopflose Tätigkeit, egal welche, ist eine impulsive Handlung, jede ungebremste Gefühlsreaktion auch.

Ohne ausreichende Impulskontrolle wird sich der Hund also stets reaktiv verhalten und braucht immer wieder Erinnerungen und Einschränkungen des Menschen. Er handelt impulsiv und man hat das Gefühl, dass es ihm direkt darauf leid tut -  dass er versteht, dass er etwas eigentlich nicht tun sollte, sich aber in der Sekunde einfach nicht bremsen konnte und Sekunden später erst über die Konsequenz seines Handelns nachgedacht hat.

Wenn wir nun aber unseren Hund diesbezüglich besser kennen und einschätzen lernen, hilft uns das ihn auch besser zu verstehen.

Und das lässt uns Fragen wie: 'Will er gerade nicht?' oder 'KANN er gerade nicht?' in vielen Lern- aber auch Alltagssituationen künftig besser oder gar anders beantworten und dadurch souveräner damit umgehen und effektiver trainieren.

Kursablauf:

- Fünf Termine á ca. 60 Minuten

- Maximal 6 Teilnehmer pro Kurs (Mindestteilnehmerzahl: 3)

- jede Stunde unterschiedliche Testsituationen die jeder Hund meistern kann.

(Einzige Voraussetzung ist, dass sich der Hund für kurze Zeit auch mal von einem anderen Menschen an der Leine halten lässt und dass er sich evtl. durch Futter/Leckerlis motivieren lässt.)

Kosten: 139,- Euro pro Mensch-Hund-Team

Teilnahmevoraussetzungen:

- Mindestalter 6 Monate

- keine vorhandenen Aggressionsthematiken gegenüber Menschen/Hunden

- Dein Hund kann Wartesituationen und Nähe zu andern Hunden/Menschen gut aushalten

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